Titelbild Spannende Ideen entwickelt die ifs Kreativagentur aus dem Kahlgrund

Über 4.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Nationen: Wirtschaftsjunioren organisieren den 69. Weltkongress in Leipzig
Vom 24.-29. November 2014 wird in Leipzig der JCI World Congress 2014 stattfinden — das Marketing wird via Internet vom bayerischen Untermain aus gesteuert

Der weltweit tätige Verband Junior Chamber International (JCI) mit über 200.000 Mitgliedern lädt jährlich im November zum Weltkongress. In diesem Jahr wird diese Veranstaltung von den Wirtschaftsjunioren Deutschland organisiert. Am 1. November 2014 hatten bereits Verbandsmitglieder aus über 100 Nationen ihre Teilnahme gebucht. Marc Büttner von der ifs Kreativagentur aus Elsenfeld verantwortet das Marketing für diese Großveranstaltung.

Leipzig/Elsenfeld - Unter dem Motto „Freedom. Passion. Change.“ werden sich über 4.000 Entscheider und Jungunternehmer aus über 100 Ländern und fünf Kontinenten zum Weltkongress in Leipzig treffen. Der Weltkongress wird jährlich von der Junior Chamber International ausgerichtet. Dieser weltweit agierende Verband bringt Jungunternehmer und Entscheider zusammen, die unter 40 Jahre alt sind. Als berühmte Mitglieder seien Al Gore, Bill Clinton und Nelson Mandela genannt. Die Organisation des Kongresses wechselt jedes Jahr in eines der Länder, in denen JCI vertreten ist. 2013 hatten die Wirtschaftsjunioren Leipzig den Staffelstab in Rio de Janeiro übernommen. Der deutsche Verband der Wirtschaftsjunioren feiert im Rahmen der Veranstaltung sein 60-jähriges Bestehen; in Deutschland hatte es zuletzt 1961 einen JCI Weltkongress gegeben.

Unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich haben die Jungunternehmer ein umfangreiches Programm vorbereitet — mit über 50 Einzelveranstaltungen verteilt auf sechs Tage. In Seminaren und Vorträgen werden Themen von globalem Interesse behandelt, wie z.B. „Energiewende und Ressourceneffizienz“, „Gesellschaft im Umbruch“ oder „Jungendarbeitslosigkeit“. Ziel ist der Know-how-Transfer zwischen den JCI-Mitgliedern. Der Großteil der Veranstaltungen wird auf dem Gelände der Leipziger Messe stattfinden, dem Ort der „Leipziger Buchmesse“.

Ehrbares Unternehmertum als Lösungsbeitrag für globale Herausforderungen

Durch Diskussionen mit Key-Note-Speakern aus Politik und Wirtschaft werden die Teilnehmer zahlreiche Impulse für die Arbeit in ihren Heimatländern bekommen. Bekannte Referenten werden z.B. sein: René Obermann (Ex-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG), Dr. Peter Hartz (Arbeitsmarktexperte), Eric Schweitzer (Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages) und Ludwig Georg Braun (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG).

Lebendiges Unternehmertum kann das internationale Publikum in Betriebsbesichtigungen bei BMW, DHL, der Deutschen Bahn, der Sektkellerei Rotkäppchen und der Schokoladenfabrik Halloren erleben. So wollen die deutschen Wirtschaftsjunioren ihren Partnern aus der ganzen Welt die Werte des ehrbaren Unternehmertums und die Stärken der heimischen Wirtschaft näherbringen, die sich ihrer globalen Verantwortung stellt.

Der Kreisverband Leipzig setzte bei der Organisation des Weltkongresses neben den lokalen Größen auch auf Spezialisten innerhalb des deutschen Verbandes: Über 50 Wirtschaftsjunioren aus ganz Deutschland arbeiten seit über einem Jahr in den verschiedenen Fachbereichen, wie z.B. Logistik, Kongressprogramm, Teilnehmermanagement oder VISA, um einen reibungslosen Ablauf des Großprojektes zu garantieren, das Marketing eingeschlossen. Für das Marketing ist Werbekaufmann Marc Büttner, Geschäftsführer der ifs Kreativagentur, verantwortlich. Der Wirtschaftsjunior aus dem IHK Bezirk Aschaffenburg steuert seit August 2013 vom bayerischen Untermain aus die Ansprache der Teilnehmer in der ganzen Welt. Um mehr als 4.000 Teilnehmer nach Leipzig zu locken, setzte der Marketingleiter auf social media, weltweite Roadshow und auf die Aktivierung der weltweit ca. 5.000 lokalen Verbände.

Erst das Internet macht diese Form der Zusammenarbeit möglich

„Es ist eine echte Herausforderung zusammenzukommen, wenn die Zeitzonen der internationalen Ansprechpartner zwischen Tokio (Japan, MEZ+9) und St. Louis (USA, MEZ-6) variieren. Mit dem richtigen Setup aus verschiedenen Instrumenten konnten wir via Internet zusammenarbeiten. So gelang es uns, die Hürden des Projektes erfolgreich zu nehmen. Ohne diese Instrumente wäre die Fülle der Aufgaben für ein deutsches Marketing-Team aus nur acht Mitarbeitern nicht zu bewältigen gewesen“, stellt Büttner im Rückblick fest.

Sein Marketing-Team hat in Abstimmung mit der JCI Zentrale in den USA den Auftritt des Kongresses von Yamagata (Japan) über Lome (Togo) bis Medellin (Kolumbien) organisiert: „So ein Projekt verändert den eigenen Blickwinkel. Ein Veranstaltungstermin in Malta fühlte sich nach Heimspiel an“, so Büttner. „Den Erfolg verdanke ich einem tollen Team aus ganz Deutschland, das — zwischen Tornesch bei Hamburg und Karlsruhe — seine Aufgaben aus den wöchentlichen Telefonkonferenzen stets professionell und sicher umgesetzt hat.“

Via Internet wurden die Mitglieder des Verbandes erreicht, angesprochen und aktiviert. Die Projektpartner tauschten sich online aus und konnten, trotz der großen Entfernungen, auf eine gemeinsame Dokumentenablage und Projektplanung zurückgreifen. Treffen von Angesicht zu Angesicht gab es selten. Jeder stellte sein Teilergebnis dem Gesamtprojekt zur Verfügung. Trotzdem werden sich manche der Organisatoren erst auf dem Kongress selbst persönlich kennen lernen.

„Jetzt, in den wenigen Tagen vor der Veranstaltung, kann das Ergebnis der monatelangen Anstrengung geerntet werden. „Wie beim Bau einer Brücke entscheidet erst der Schlussstein darüber, ob sie tragen wird. Nur eine präzise Arbeit und die Passgenauigkeit aller zuvor gesetzten Steine kann das garantieren. Und wir konnten beim Treffen der Teilbereiche auch erst jetzt erkennen, ob unsere Arbeit gepasst hat“, resümiert der Aschaffenburger Junior. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehr als 4.000 Teilnehmer aus über 100 Nationen werden den Weg nach Leipzig finden. Dabei haben die mehr als 50 Junioren des Organisationsteams viel gelernt, meint Marc Büttner: „Das geballte Know-how, das sich das Team hart erarbeitet hat, kann es nun anderen Organisationen in ähnlichen Projekten zur Verfügung stellen. Wir haben Passion und Change gelebt. Und wenn der Weltkongress vorüber ist, freue ich mich auf ein wenig Freedom zur Weihnachtszeit.“